| Altersvorsorge: Zwischen Rendite und Sicherheit |
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| News - Neues aus der Versicherungswelt | |
| Montag, 21 Juli 2008 | |
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Eine aktuelle Untersuchung hat sich mit dem persönlichen Altersvorsorgeverhalten der Bundesbürger beschäftigt, und auch die Anlagestrategie sowie die Bedeutung der Vertragskosten erfragt. (verpd) Zwei Drittel der Deutschen würden gerne mehr Geld für ihre Altersvorsorge zurücklegen. Doch nur jeder dritte Bundesbürger geht davon aus, dies in den nächsten Jahren auch in die Tat umsetzen zu können. Für die überwiegende Mehrheit soll die Vorsorge flexibel und renditeorientiert unter der Prämisse der sicheren Geldanlage sein – und die Vertragskosten gehören zu den wichtigen Entscheidungskriterien für ein bestimmtes Produkt.Das zeigt die repräsentative Umfrage eines Marktforschungs-Instituts im Auftrag eines Finanzdienstleisters, für die 1.054 Bundesbürger zwischen 18 und 50 Jahren befragt wurden. Handlungsbedarf erkanntZwei von drei Bundesbürgern sehen Handlungsbedarf, was den derzeitigen Umfang ihrer Altersvorsorge angeht. Jeder Fünfte tut aus seiner Sicht genug, doch es könnte noch mehr sein. Jeder Sechste gab an, noch nicht in ausreichendem Maße vorzusorgen. Mehr als jeder Fünfte weiß, dass er noch nicht genug fürs Alter zurücklegt, kann aber eigenem Bekunden nach auch nicht mehr tun. Knapp vier von zehn Deutschen sehen hingegen keinen weiteren Handlungsbedarf. Die Über-30-Jährigen sehen mit 43 Prozent deutlich häufiger keinen weiteren Handlungsbedarf als die Jüngeren mit 29 Prozent. Mehr als die Hälfte der Jüngeren ist zudem motiviert, künftig mehr für die Altersvorsorge zu tun. Insgesamt gab jeder Dritte an, in den nächsten Jahren mehr Geld für das Alter zurückzulegen. Jeder Zweite gab an, in etwa gleichviel anlegen zu wollen. „Sicherheit und Rendite“-Strategie bevorzugtBeim Rendite-Risiko-Verhältnis stellte sich heraus, dass nur rund jeder Neunte bereit ist, für eine hohe Rendite auch ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen. Stattdessen genießt auch die Sicherheit der Geldanlage einen gewissen Stellenwert, die einer anderen Untersuchung zufolge das wichtigste Auswahlkriterium bei Altersvorsorgeprodukten darstellt. Mehr als die Hälfte wünscht sich zwar ein nicht näher spezifiziertes „gewisses Maß“ an Rendite, ohne dabei jedoch auch die Sicherheit der Investition verzichten zu wollen. Gut jeder Vierte legt sein Hauptaugenmerk auf die Sicherheit und nimmt auch eine niedrige Rendite in Kauf. Tendenziell wird die Strategie „Sicherheit und Rendite“ der Untersuchung zufolge von den Jüngeren häufiger bevorzugt als von den Älteren. Auch mit dem Bildungsgrad nimmt die Bevorzugung dieser Strategie zu, während das Haushaltsnettoeinkommen hier keine Rolle spielt. Kosten spielen wichtige RolleSeit dem 1. Juli müssen die Abschluss- und Verwaltungskosten bei Lebensversicherungen in Euro ausgewiesen werden. Deshalb wurde auch nachgefragt, welche Rolle die Kosten generell beim Abschluss einer privaten Rentenversicherung spielen. Für mehr als jeden Fünften stellen die Kosten das Hauptkriterium dar. Sechs von zehn Deutschen messen diesen eine wichtige Rolle neben anderen Kriterien dar. Nur für jeden Zehnten spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle, für jeden 25. gar keine Rolle. Das bestätigt die Ergebnisse einer weiteren Umfrage, die ebenfalls eine große Bedeutung der Kosten aus Verbrauchersicht aufgezeigt hatte. Wichtige Flexibilitäts-EigenschaftenAm wichtigsten hinsichtlich der Flexibilität der Altersvorsorge ist den Bundesbürgern, dass die Konditionen und Anlagesummen bei Bedarf verändert werden können, wie mehr als drei Viertel angaben. Mehr als zwei Drittel halten es für wichtig, dass ihr Versicherer seinen Verpflichtungen mit dem eigenen Kapital nachkommen kann – und gut die Hälfte wünscht sich, dass Trends genutzt werden, die eine möglichst hohe Rendite ermöglichen. Ob rendite- oder sicherheitsorientiert oder ein Mix aus Beidem – ein Versicherungsfachmann kann dabei helfen, zur individuellen Vorsorgestrategie die passenden Produkte zu finden. |
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