| Ungeschützt im Ausland |
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| Montag, 02 Juni 2008 | |
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Gut jeder zehnte Deutsche wird dieses Jahr unter Umständen kräftig ins Portemonnaie langen müssen, sollte er bei seiner Auslandsreise krank werden, so eine neue Studie. (verpd) Von 35 Prozent der Deutschen, die in diesem Jahr konkret eine Auslandsreise planen, will nach der aktuellen Umfrage eines Krankenversicherers etwa jeder Dritte keine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Doch damit geht man nach Meinung des Auftraggebers dieser Umfrage ein großes Risiko ein.Das Marktforschungs-Unternehmen TNS Infratest hatte 840 Deutsche im Alter zwischen 18 und 70 Jahren befragt, ob eine Urlaubsreise ins Ausland geplant ist. Fast ein Drittel ohne Schutz53 Prozent aller Deutschen wollen keine Auslandsreise-Krankenversicherung. Selbst bei denen, die konkret ins Ausland fahren wollen, sind 32 Prozent entschlossen, auf einen Auslandsschutz zu verzichten. Doch diese Personen riskieren „zum Teil existenzbedrohende Behandlungs-, Bergungs- oder Transportkosten“, so die Warnung des Krankenversicherers. „Verbraucherschützer raten deshalb dringend zum Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung“. (K)ein gesetzlicher Schutz im AuslandDie gesetzliche Krankenversicherung leistet nur in den Ländern der Europäischen Union (EU) und anderen Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Allerdings werden auch in solchen Ländern unter Umständen Leistungen nur nach Maßgabe der im jeweiligen Gastland geltenden Bestimmungen von der deutschen Krankenkasse übernommen, was zusätzliche Zuzahlungen bedeuten könnte. Und Krankenrücktransporte oder Bergung von Verunglückten zählen gar nicht zu den Leistungen der Kassen. In allen Ländern ohne Sozialversicherungsabkommen, wie beispielsweise USA, Ägypten, Thailand, Russland, Japan oder China leistet die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt nicht. |
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