| Geldsegen wird nicht verjubelt |
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| Montag, 02 Juni 2008 | |
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Bei großen Geldgewinnen behalten die Deutschen einen kühlen Kopf – und denken an ihre Altersvorsorge, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. (verpd) Wer träumte nicht vom unverhofften Geldsegen, egal ob geschenkt, geerbt oder gewonnen. Man könnte das Vermögen für viele schöne Dinge ausgeben wie eine Weltreise, einen schicken Sportwagen oder... Doch die Deutschen kalkulieren kühler – wie die Umfrage eines Finanzdienstleisters zeigt – und würden das Geld mehrheitlich in die Altersvorsorge stecken.Auf die Frage „Was würden Sie tun, wenn Sie 100.000 Euro geschenkt bekämen?“ antwortete fast die Hälfte der bundesweit 1.022 befragten Erwachsenen, daswürde sie in die private Altersvorsorge investieren. Am zweithäufigsten wurde der Erwerb einer Immobilie genannt (47 Prozent), gefolgt vom Kauf eines neuen Autos (40 Prozent). Etwas mehr als jeder Dritte würde einen Teil der Summe für Reisen aufwenden, jeder Vierte das Geld innerhalb der Familie verschenken oder es in die eigene Ausbildung beziehungsweise die der (Enkel-) Kinder stecken.Etwas mehr als jeder Sechste würde neue Möbel anschaffen, und jeder Zehnte würde das Geld spenden. Nur nicht arm und altDie größte Sorge der Bundesbürger sei es, im Alter arm oder pflegebedürftig zu werden. Dementsprechend würden langfristige Investitionen in Altersvorsorge oder Immobilien dem schnellen Konsum klar vorgezogen, so der Auftraggeber der Studie. Nicht einmal jeder Zehnte würde das Geld für Kleidung, teuere Uhren oder Schmuck verjubeln. Für den Versicherer bemerkenswert: Selbst des Deutschen liebstes Kind, das Auto, hat angesichts des hohen Sicherheits-Bedürfnisses in der Altersabsicherung das Nachsehen. So konnten sich zwar 40 Prozent der Befragten überhaupt nicht vorstellen, auf ihr Auto zu verzichten. Eine ausreichende Altersvorsorge hingegen hielten deutlich mehr, nämlich fast 60 Prozent für unentbehrlich. Vor allem Befragte aus Ein- und Zwei-Personenhaushalten stimmten hier oft zu (64 beziehungsweise 62 Prozent). |
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