| Warnung vor Badeunfällen |
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| Sonntag, 25 Mai 2008 | |
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Tipps vom DLRG und der Versicherungswirtschaft: Wie Eltern ihre Kinder schützen können. (verpd) In den Sommermonaten zwischen Mai und August häufen sich Badeunfälle. Was Eltern tun können, um ihre Kinder zu schützen.Laut Statistik der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ertranken im vergangenen Jahr 484 Menschen in Deutschland, davon 31 Kinder unter 15 Jahren. Knapp die Hälfte dieser Todesfälle ereigneten zwischen Mai und August. Die Deutschen Versicherer raten Eltern daher für die Sommer- und Urlaubszeit zu besonderer Aufmerksamkeit, wenn ihre Kinder am oder im Wasser sind. Das gelte nicht nur an Seen und offenen Gewässern. Auch Swimmingpools, Kinderbecken und flache Gartenteiche würden Risiken bergen. Kleinkinder verlieren die OrientierungKleinkinder verlieren nach Erkenntnissen der Versicherer unter Wasser schnell die Orientierung. Weil ihr Kopf im Verhältnis zum Gesamtkörper sehr schwer und die Muskulatur noch ungeübt sei, könnten sie selbst bei geringer Wassertiefe ihren Kopf nicht eigenständig aus dem Wasser heben. „Kleine Kinder unternehmen keine Selbstrettungsversuche, sie ertrinken nahezu geräuschlos", so Dr. Stefanie Märzheuser, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e. V." Ältere Kinder unterschätzen die RisikenÄltere Kinder überschätzten sich häufig, dafür unterschätzten sie die Risiken. Nach Erkenntnissen der DLRG zählen Sprünge in zu flache Gewässer, weites Hinausschwimmen und abtreibende Strömungen zu den Hauptursachen für Ertrinkungsunfälle. Sind Gewässer unbewacht, so steigt die Unfallgefahr zusätzlich an. Unbemerkten Zugang verhindernDie Versicherer raten Eltern, den unbemerkten Zugang der Kinder zum Wasser zu verhindern, ihnen wiederholt die Gefahren bewusst zu machen und sie auf keinen Fall unbeaufsichtigt zu lassen. Dennoch sollten Kinder möglichst früh mit Wasser vertraut gemacht werden. Schon ab dem vierten Lebensjahr könnten Kinder Schwimmen lernen, sollten sich aber bereits davor – beispielsweise im Rahmen eines (Baby-) Schwimmkurses – an den Aufenthalt im Wasser gewöhnen. Dies sei nicht nur überlebenswichtig, sondern auch gesund und fördere zudem die kindliche Entwicklung und das Selbstvertrauen. Manche Schwimmhilfen sind gefährlichUngeeignet sind nach Ansicht der DLRG Hilfsmittel wie Schwimmsitze und -ringe, da sie den direkten Kontakt mit dem Wasser verhinderten, eine trügerische Sicherheit vermittelten und zudem lebensgefährlich werden, wenn die Kinder mit ihnen umkippen und anschließend keine Chance mehr zum selbständigen Aufrichten besteht. Weitere Hinweise enthalten die Internetseiten www.planet-helmi.de und www.dlrg.de/Wassersicherheitstipps/. |
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