| Jeder zehnte Euro wird für Gesundheit bezahlt |
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| Mittwoch, 14 Mai 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Ausgaben für Gesundheit wachsen immer weiter, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. (verpd) Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) machen die Gesundheitsausgaben bereits über zehn Prozent aus. Wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilte, beliefen sie sich im Jahr 2006 auf 245 Milliarden Euro.Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 2,4 Prozent oder 5,7 Milliarden Euro. Je Einwohner machten die Gesundheitsausgaben rund 2.970 (Vorjahr: 2.900) Euro aus. Mehr aus der eigenen TascheGrößter Ausgabenträger war 2006 die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit 139,8 Milliarden Euro. Damit lagen diese um 2,9 Prozent oder 3,9 Milliarden Euro über dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. An den Gesamtausgaben betrug der GKV-Anteil 57 Prozent. Auf den Bereich der privaten Krankenversicherung (PKV) entfielen im Berichtsjahr Ausgaben über 22,5 Milliarden Euro, was einem Anteil von 9,2 Prozent entspricht. Im Jahr 1992 hatte der Anteil an den Gesamtausgaben den Angaben zufolge bei lediglich 7,4 Prozent gelegen. Einen wesentlichen Teil der Aufwendungen für ihre Gesundheit bezahlen die Bürger inzwischen aus eigener Tasche. Dieses Volumen stieg 2006 um 3,4 Prozent oder 1,1 Milliarden Euro auf 33,3 Milliarden Euro, was einem Anteil von 13,6 (1992: 10,3) Prozent an den Gesamtausgaben für Gesundheit entspricht.
Ambulante und stationäre Aufwendungen gestiegenFast die Hälfte der Gesamtausgaben (48,4 Prozent) entfiel mit 118,6 Milliarden Euro auf Einrichtungen der ambulanten Gesundheitsvorsorge, wobei dort Arztpraxen (36,4 Milliarden Euro), Apotheken (34,7 Milliarden Euro) und Zahnarztpraxen (15,8 Milliarden Euro) den größten Teil ausmachten. Der Ausgabenzuwachs betrug den Angaben zufolge insgesamt 2,8 Prozent. Im (teil-)stationären Sektor stiegen die Ausgaben um 2,9 Prozent auf 90,1 Milliarden Euro. Auf den Bereich der Krankenhäuser entfielen dabei 63,9 Milliarden Euro. |
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