| Große Unterschiede bei der Rentenleistung |
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| Donnerstag, 10 April 2008 | |||
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Auf den richtigen Anbieter kommt es an: Wer als Selbstständiger mit einer Basis-Rentenversicherung privat für das Alter vorsorgen möchte, riskiert laut Stiftung Warentest bei schlechten Anbietern bis zu 70.000 Euro weniger Altersgeld. (verpd) Seit dem 1. Januar 2005 haben die meisten Selbstständigen nur noch eine einzige Möglichkeit, sich beim Neuabschluss eines privaten Altersvorsorge-Vertrages vom Staat fördern zu lassen: Mit der Rürup-Rente, oft auch Basis-Rente genannt. Die Stiftung Warentest hat jetzt festgestellt, dass es zwischen den einzelnen Anbietern bis zu 250 Euro Unterschied bei der monatlichen Rente gibt.Für den Test wurde ein Musterkunde angenommen, der im Alter von 40 Jahren jährlich 6.000 Euro in einen Rürup-Vertrag einzahlt und ab dem 65. Lebensjahr hieraus eine Rente beziehen will. Eine Todesfallleistung wurde nicht unterstellt. Nicht untersucht wurden Rürup-Renten, die als Fondspolice verkauft oder in einer Kombination mit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung vertrieben werden.
Das gilt für Rürup-RentenDie steuerlichen Begünstigungen gelten allerdings nur dann, wenn man eine lebenslange, monatliche Leibrente vertraglich vereinbart hat. Diese darf darüber hinaus nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden. Weitere Voraussetzungen für die staatliche Förderung: Die Basis-Rente darf weder verkaufbar noch beleihbar sein. Die Ansprüche aus der Basis-Rente sind grundsätzlich nicht vererbbar. Allerdings kann der Rürup-Sparer ergänzend zum Vertrag eine Hinterbliebenen-Absicherung sowie einen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Schutz mit abschließen. Weiterer Vorteil für den Rürup-Sparer: Die Aufwendungen für die Basis-Rente sind Hartz IV-sicher. Folglich zählt die Vorsorge mit der Basis-Rente nicht als Vermögen, wenn es zu einer längeren Arbeitslosigkeit kommen sollte – so dass dieses zurückgelegte Geld nicht vorrangig aufgebraucht werden muss, bevor man Arbeitslosengeld II erhält. Bis zu 70.000 Euro Rentenunterschied in 25 JahrenBei den garantierten Rentenleistungen gibt es große Unterschiede. Während der Testsieger 821 Euro als garantierte Rente auszahlt, sind es beim schlechtesten Anbieter bei der gleichen Ansparleistung mit 722 Euro fast einhundert Euro weniger. Einschließlich der Überschüsse, die die Versicherungs-Unternehmen ihren Kunden gewähren, kann die Differenz sogar an die 250 Euro betragen. Wer 25 Jahre lang seine garantierte Rente bezieht, kann dabei insgesamt bis zu 30.000 Euro an Rentenleistung verschenken, wenn er den falschen Anbieter wählt. Einschließlich der hochgerechneten Überschussbeteiligung kann sich die Gesamtdifferenz sogar auf mehr als 70.000 Euro vergrößern. Ob klassische oder Fonds-Variante, ob mit Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenschutz – ein Versicherungsfachmann kann dabei helfen, die individuell passende Police und den richtigen Anbieter zu finden. |
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