| Garantien sind nicht immer das Beste |
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| Donnerstag, 10 April 2008 | |
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Deutsche Versicherungskunden mögen Garantien laut einer aktuellen Umfrage. Doch Garantien schmälern die Rendite – und sind vielfach auch gar nicht nötig. (verpd) Ohne Garantie läuft bei der Vorsorge in Deutschland nur wenig. Selbst im Rahmen fondsgebundener Altersvorsorge-Produkte sind entsprechende Absicherungselemente nicht wegzudenken, wie die Umfrage eines Versicherungs-Unternehmens zeigt.Garantien entsprechen der deutschen Anlegermentalität – und das gilt auch für fondsgebundene Lebensversicherungen. Dieses Phänomen haben mehr als 90 Prozent der für die Studie befragten Versicherungsmakler bei ihren Kunden beobachtet. Extra-Sicherheit kann Rendite kosten...Jeder zweite Makler meinte allerdings, dass solche Sicherungselemente für Fondspolicen nicht sinnvoll seien. Denn bei einer Reihe von Garantiekonzepten würde darunter die Rendite leiden. Bei Sparprozessen von mehreren Jahrzehnten könnten sich die Kosten einer Garantie unter Umständen stärker auswirken als der Vorteil der Absicherung, erklärt ein Versicherungsfachmann. ...und ist eigentlich gar nicht nötigLanglaufende fondsgebundene Altersvorsorge-Verträge kommen jedoch in der Regel ohne Absicherung aus Die breite Risikostreuung moderner Fondspolicen und ein Ablaufmanagement, das zum Vertragsende eine entsprechende Umschichtung des Vermögens erlaubt, stellen in der Regel ausreichende Sicherheitselemente dar. Wann Garantien sinnvoll sindBei einem relativ kurzen Anlagehorizont von weniger als zehn Jahren und der Erwartung von langfristigen Kursrückgängen an der Börse raten Marktexperten jedoch nicht vom Einschluss einer Garantie ab. Doch angesichts des schwierigen Kapitalmarktumfelds beobachteten über 70 Prozent der Makler eine starke Nachfrage nach Garantie-Elementen in Fondspolicen. |
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