| Tieffliegende Navis |
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| Donnerstag, 03 April 2008 | |
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Ob Autofahrer bei einem Unfall durch ihr mobiles Navigationsgerät verletzt werden, hängt nicht zuletzt von der richtigen Montage ab. Dabei ist es ganz einfach, ein Navi optimal im Auto zu positionieren. (verpd) Von mobilen Navigationsgeräten geht bei einem Unfall nur ein geringes Verletzungsrisiko aus. Voraussetzung ist allerdings, dass ein guter Halter verwendet und das Gerät im Auto an der richtigen Stelle positioniert wird.Dank purzelnder Preise sind mobile Navigationsgeräte („Navis“) ein Renner. In vielen Fahrzeugen sind heute schon mobile Lotsen zu finden. Wenig Anlass zur SorgeDoch wie groß ist die Gefahr, dass man bei einem Unfall durch ein Navi verletzt wird, das sich aus seiner Halterung gelöst hat? Ein Telekommunikations-Magazin wollte es genau wissen. In Zusammenarbeit mit Spezialisten untersuchte das Fachmagazin handelsübliche Plug & Play Navigationsgeräte und ihre Halterungen auf ihre Unfallsichersicherheit. Die Ergebnisse bieten nur wenig Anlass zur Sorge. Denn selbst bei einem Heckaufprall von rund 60 km/h bleiben die meisten Navigationsgeräte sicher an der Scheibe haften. Allerdings sollte man beim Navi-Kauf unbedingt darauf achten, dass dem Gerät kein Billighalter beigefügt ist und notfalls zu einem etwas teureren Gerät greifen. Denn sonst spart man an der falschen Stelle. Billighalterungen sind unter anderem daran zu erkennen, dass sich der mobile Wegweiser bereits durch ruckartige Handbewegungen aus dem Halter schütteln lässt. Magnethalterungen: bequem, aber unsicherAls zwar bequem, aber ungeeignet erwiesen sich im Test Halterungen, welche das Navigationsgerät mit einem Magneten sichern. Die so befestigten Testgeräte lösten sich selbst bei einer Aufprall-Geschwindigkeit von nur 25 km/h von der Halterung. Deutlich sicherer sind Halterungen mit Klemmbacken. Für die eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer ist es nach Aussage der Tester von enormer Wichtigkeit, das Navigationsgerät am richtigen Ort zu positionieren. Der mobile Lotse darf auf keinen Fall direkt unterhalb des Innenspiegels oder mitten auf der Frontscheibe befestigt werden. Das Gerät gehört vielmehr weit unten in der Mitte oder seitlich an die Frontscheibe. Denn nur so wird das Sichtfeld des Fahrers nicht eingeschränkt. Vor Befestigung Scheibe reinigenBei Autos mit tief öffnenden Airbags sollte außerdem eine Anbringung an der A-Säule, der Verbindung zwischen Dach und Motorraum, vermieden werden. Denn ein dort positioniertes Navi wird bei einem Unfall abgesprengt und schleudert wie ein Geschoss durch den Innenraum. Auch die Seitenscheiben sind für die Montage tabu. Wegen der Stromversorgung zum Zigarettenanzünder droht nämlich ein Verheddern des Kabels im Lenkrad. Vor der Befestigung des Navi-Halters sollte unbedingt die Scheibe gereinigt und von Fett befreit werden. Das gilt auch für die eigenen Finger. Saugnäpfe reagieren auf die Berührung mit Staub und Fett empfindlich und halten dann alles andere als bombenfest. Auf Alterung achtenDurch intensive Sonneneinstrahlung unterliegen Saugnäpfe und Halter einem relativ schnellen Alterungsprozess. Sie sollten daher von Zeit zu Zeit erneuert werden. Insbesondere im Sommer sollte das Fahrzeug möglichst nicht in der prallen Sonne geparkt werden. |
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