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Vom Winde verweht PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, 27 März 2008

Nach „Kyrill“ im vergangenen Jahr war es vor wenigen Wochen das Sturmtief „Emma“, das zahlreiche Schäden in Deutschland verursachte. Mit welcher Belastung die deutschen Versicherer rechnen.

(verpd) In der Spitze stärker, in der Breite schwächer – im Vergleich zum Orkan „Kyrill“, der im Januar 2007 überall in Deutschlands für Verwüstungen gesorgt hatte, wird die Schadenbilanz der Sturmtiefs „Emma“ von Anfang März deutlich geringer ausfallen, wie erste Schätzungen aus der Assekuranz zeigen.

Am 18. und 19. Januar 2007 hatte das turmtief „Kyrill“ mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h in der Spitze über ganz Europa gewütet und allein in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe verursacht.

Insgesamt verursachte „Kyrill“ nach Informationen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft 2,35 Millionen Schäden, was die Branche rund 2,4 Milliarden Euro gekostet hat.

Bis zu 222 km/h

Auch das Sturmtief „Emma“, das am 1. und 2. März 2008 über Deutschland fegte, sorgte für zahlreiche Sach- und Personenschäden und forderte in Deutschland zwei Todesopfer. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 222 km/h war „Emma“ sogar in der Spitze heftiger als „Kyrill“.

Wetterexperte Jörg Kachelmann vom Wetterdienst Meteomedia AG beschrieb das Sturmereignis „Emma“ in einem Zeitungsinterview als „teilweise dramatisch“, jedoch „nicht so großflächig“ wie seinerzeit bei „Kyrill“.

Keine Beitragserhöhungen

In einer ersten Schätzung bezifferten Marktexperten den Gesamtschaden auf etwa eine halbe bis eine Milliarde Euro.

Aufs Portemonnaie der Verbraucher wird sich dieses erneute Großschadenereignis allerdings nicht auswirken, so die Einschätzung von Versicherungsfachleuten. Denn von einer Erhöhung der Beiträge gehen sie nicht aus.

 
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