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Betriebliche Vorsorge zum Gesundbleiben PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, 27 März 2008

Was in anderen europäischen Ländern schon lange üblich ist, kommt nun auch in Deutschland verstärkt auf den Markt: die private Kranken-Zusatzversicherung über den Betrieb.

(verpd) Die betriebliche Kranken-Zusatzversicherung ist in Deutschland bislang noch kein großes Thema und ist demzufolge vielen nicht bekannt.

Heutzutage stellt die Absicherung und Finanzierung der Gesundheit eine weitere finanzielle Herausforderung neben der Altersvorsorge dar.

Zusatzversicherungen sind vielen zu teuer

Über private Zusatzversicherungen lassen sich die Einschränkungen der gesetzlichen Krankenversicherung zwar auffangen, erklärt ein Versicherungsfachmann. Jedoch gehe das vielfach über das hinaus, was sich einzelne Haushalte erlauben könnten.

Das sei auch der Grund, warum Unternehmen inzwischen bereit sind, in die Gesundheit ihrer Belegschaft zu investieren, zumal wegen der demografischen Entwicklung in Deutschland mit weiteren Leistungs-Einschränkungen der gesetzlichen Kassen zu rechnen sei.


Anderswo längst üblich

In anderen europäischen Staaten ist das schon seit Jahren der Fall, und zwar vornehmlich dort, wo die gesetzlichen Leistungen bescheiden sind.

In den klassischen Industrieregionen der USA, im sogenannten Schneegürtel, tragen die Unternehmen sogar die gesamten Beiträge für die Krankenversicherungen ihrer Beschäftigten.

Betriebliche Gesundheitsvorsorge

Neben schon klassischen Präventionsmaßnahmen in den Betrieben wie Vorsorgeuntersuchungen, Rückenschule oder Ernährungsberatung könnten durch entsprechende Maßnahmen mögliche Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Diabetes im Vorfeld verhindert werden.

Ein weiteres mögliches Feld ist auch die Vorsorge für den Pflegefall über den Betrieb. Denn immer mehr Pflegebedürftige werden wegen der hohen Kosten in Pflegeheimen und der geringen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu Sozialhilfeempfängern.

Auch ein betrieblicher Versicherungsschutz für Zuzahlungen bei Medikamenten, für Sehhilfen, Zahnersatz oder Krankengeld nach dem Ende der gesetzlichen Lohnfortzahlung könnte im Bereich des Möglichen liegen.

Denkbar sind auch eine zusätzliche Absicherung eines stationären Krankenhausaufenthalts und auch Leistungen bei schwerer Krankheit denkbar, also eine Art von Dread Disease-Versicherung über den Betrieb.

 
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