| Kyrill kommt Versicherer teuer zu stehen |
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| Dienstag, 11 März 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||
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Anders als in früheren Jahren führt Europa die Schadenbilanz 2007 an. Nach Einschätzung eines Versicherers bestätigt sich erneut der Trend zu immer höheren Kosten für Katastrophenschäden. (verpd) Die drei teuersten Versicherungsschäden ereigneten sich 2007 in Europa. Die fünf teuersten Versicherungsschäden kosten die Versicherer umgerechnet rund 8,6 Milliarden Euro und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Trotz dieser hohen Schadenzahlungen rechnen Experten nicht mit Prämienerhöhungen.Allein Kyrill schlägt mit knapp vier Milliarden Euro zu Buche, wovon insbesondere auch die deutschen Versicherer betroffen sind, die rund drei Milliarden Euro davon zu tragen hatten. Horrende KatastrophenschädenDie gesamten Katastrophenschäden beliefen sich 2007 nach Zählung einer Versicherungs-Gesellschaft auf mehr als 70 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 46 Milliarden Euro. Darin eingerechnet sind Naturkatastrophen, aber auch durch menschliches Versagen ausgelöste Großschäden (Man-made-Katastrophen). Die weitaus größte Zahl der Schäden ist nicht versichert. Vergleichsweise „nur“ 28 Milliarden Dollar (rund 18,2 Milliarden Euro) sind durch Sachversicherungen gedeckt. Dabei zahlt die Assekuranz 23 Milliarden Dollar (rund 15 Milliarden Euro) für Natur- und die restlichen fünf Milliarden für Man-made-Katastrophen. Insgesamt forderten die Katastrophen weltweit über 20.000 Todesopfer. Viele Tote in Asien2007 wurden 142 Naturkatastrophen und 193 Man-made-Schäden erfasst. Die meisten Menschenleben kosteten Katastrophen in Bangladesch, Indien, China und Pakistan. Bei Sach- und Versicherungsschäden war Europa am stärksten betroffen, während sich die Schäden in den USA anders als in früheren Jahren in Grenzen hielten. Auch Man-made-Katastrophen, allen voran Industriegroßbrände, Explosionen sowie Luft- und Raumfahrtschäden, verursachten immense Versicherungsschäden und forderten 6.900 Todesopfer. Die meisten Opfer waren auf Schifffahrts- und Bootsunfälle sowie auf Bombenattentate und soziale Unruhen zurückzuführen.
Mehr Schäden aus ÜberschwemmungObwohl 2007 nicht außergewöhnlich viele Versicherungsschäden oder todesopferreiche Katastrophen verzeichnet wurden, bestätigten die Statistiken einen steigenden Trend und steigende Kosten bei Natur- und Man-made-Katastrophen. Trotz dieser steigenden Kosten für Katastrophenschäden gehen Fachleute jedoch nicht davon aus, dass die Verbraucher deshalb höhere Prämien zur Absicherung von Risiken bezahlen müssen. |
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