| Kluft zwischen Männern und Frauen vergrößert sich |
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| Donnerstag, 20 März 2008 | |
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Die durchschnittliche Bezugsdauer der gesetzlichen Rentenversicherung ist in den vergangenen Jahrzehnten dank einer zunehmenden Lebenserwartung deutlich gestiegen. Frauen haben davon überdurchschnittlich profitiert. (verpd) Die Versicherten der Gesetzlichen Rentenversicherung leben immer länger. Dementsprechend ist die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Allerdings hat sich der Zuwachs seit 1995 etwas abgeschwächt, wie aus den Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht.Die Lebenserwartung der Deutschen wird Prognosen zufolge bis zum Jahr 2030 um weitere zwei bis drei Jahre steigen, wie die Deutsche Rentenversicherung weiter mitteilte. Dagegen dürfte die schrittweise Verlängerung des Renteneintrittalters bis zum 67. Lebensjahr dämpfend auf die Bezugsdauer der Rente wirken. Frauen profitieren überdurchschnittlichWährend 1960 in den alten Bundesländern Frauen im Durchschnitt 10,6 Jahre lang eine gesetzliche Rente bezogen, stieg dieser Zeitraum bis zum Jahr 1980 auf 13,8 Jahre. Im vergangenen Jahr kletterte der Wert - in ganz Deutschland - auf 19,6 Jahre. Damit stieg die Bezugsdauer der Altersrente für Frauen in diesen 46 Jahren um rund 85 Prozent. Rentenbezug der Männer steigt auf 15 Jahre1960 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei Männern in den alten Bundesländern mit 9,6 Jahren nur ein Jahr unter der der Frauen. Bis zum vergangenen Jahr verbesserte sich der Bezugszeitraum bei Männern bis auf 14,8 Jahre. Der Zuwachs zum Jahr 1960 fiel mit rund 55 Prozent aber deutlich geringer aus. Entsprechend beziehen heute Frauen fast fünf Jahre länger eine Rente als Männer. |
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