| Wohn-Riester kommt als weiterer Altersvorsorge-Baustein |
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| Donnerstag, 13 März 2008 | |
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Die Große Koalition steht kurz vor einer Einigung über die Förderung des selbst genutzten Wohneigentums. (verpd) Nach Aussage von Unionsfraktionschef Volker Kauder ist eine Vereinbarung um den Ausbau der staatlich geförderten Altersvorsorge auf das sogenannte Wohn-Riestern zwischen den Koalitionsparteien CDU und SPD in greifbarer Nähe.Kauder sagte in einem Zeitungsinterview, in den Genuss der Förderung solle jeder kommen – unabhängig vom Einkommen. Im Koalitionsvertrag war eine Förderung von Wohneigentum festgeschrieben worden, um den Wegfall der Eigenheimzulage auszugleichen. Zuschuss zu Tilgungsraten oder als SteuergutschriftKauder zufolge können künftig die Käufer von Wohneigentum einen Riester-Zuschuss entweder zu den laufenden Tilgungsraten an die Bank oder als Steuergutschrift erhalten. „Hier stehen wir mit der SPD kurz vor einer Einigung“, sagte der CDU-Politiker weiter. Der CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt sagte einer anderen Zeitung: „Wir erwarten noch in diesem Jahr eine Einigung.“ Nach Angaben aus der Union wollen Experten beider Seiten im November über Details beraten. Problem der nachgelagerten BesteuerungEin Problempunkt ist die für eine Riester-Förderung typische nachgelagerte Besteuerung. Bernhardt sagte hierzu, die Union könne sich vorstellen, dass Bausparer die im Rentenalter anfallende nachgelagerte Besteuerung der geförderten Produkte bei Wohn-Riester auf einen Schlag, dafür aber abgezinst, zahlen können. Über ein solches Modell mit Wahlrecht werde derzeit diskutiert, erklärte Bernhardt der Zeitung weiter. |
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