| Gesetzliche Krankenversicherung im Plus |
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| Dienstag, 11 März 2008 | |||
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Die gesetzlichen Krankenkassen werden nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums auch 2007 schwarze Zahlen schreiben und zum Start des Gesundheitsfonds 2009 entschuldet sein. (verpd) Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird nach Einschätzung des Bundesgesundheits-Ministeriums (BMG) 2007 zum vierten Mal in Folge einen Einnahmenüberschuss erzielen.Zu dem positiven Ergebnis tragen zum einen die gute konjunkturelle Entwicklung mit mehr Beschäftigung und höhere Tarifabschlüsse sowie zum anderen die um 0,6 Prozentpunkte angehobenen GKV-Beiträge bei. Für die ersten neun Monate bezifferte das Ministerium die GKV-Überschüsse auf rund 173 Millionen Euro. Im Schlussquartal fließen noch einmal Bundeszuschüsse über 1,25 Milliarden Euro und Beiträge aus Einmalzahlungen (Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt) in die Kassen der GKV. „Ende diesen Jahres werden fast alle der 2006 noch verschuldeten Kassen wieder über Finanzreserven verfügen“, hieß es in der BMG-Mitteilung. Ende 2006 waren 185 der 242 Kassen schuldenfrei. Im Mai hatte der Bund die erste Tranche an Zuschüssen über ebenfalls 1,25 Milliarden Euro überwiesen. Gute Voraussetzungen für Start mit GesundheitsfondsDas Gesundheitsministerium bekräftigte frühere Aussagen, dass alle Kassen pünktlich zum Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 schuldenfrei sein und über Finanzreserven verfügen werden.
Eine konsequente Umsetzung der gesetzlich vorgegebenen Einsparmöglichkeiten sowie steigende Beschäftigten- und sinkende Arbeitslosenzahlen böten eine gute Voraussetzung dafür, dass die GKV mit einer „stabilen finanziellen Grundlage ab 2009 in den Gesundheitsfonds starten kann“, erklärte das Ministerium. GKV-Mitglieder zahlen 4,7 Prozent mehrDer Anstieg des Beitragsniveaus um 0,6 Prozentpunkte führte in den ersten neun Monaten je Mitglied zu Beitragssteigerungen von 4,7 Prozent. In der Summe ergaben sich Einnahmen über 113,6 Milliarden Euro. Auf der Ausgabenseite belastete die Mehrwertsteuererhöhung, die sich etwa in einem Anstieg der Arzneimittelausgaben um 6,2 Prozent niederschlug. Im Ergebnis beliefen sich die Ausgaben auf rund 113,4 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich konnte die GKV ein um fast eine halbe Milliarde Euro verbessertes Finanzergebnis erzielen. In den ersten neun Monate 2007 summierte sich der Überschuss auf 173 Millionen Euro, während im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Defizit von etwa 300 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte. Gleichwohl schloss die GKV das Jahr 2006 wegen der im letzten Quartal bestehenden Sonderfaktoren mit einem Plus von 1,63 Milliarden Euro. |
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