| Was die Zeit wert ist |
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| Dienstag, 11 März 2008 | |
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Viele Deutsche haben sich bereits damit abgefunden, erst mit 67 ohne Kürzungen in Rente gehen zu können. Doch ein Vorruhestand ist auch ohne Einbußen möglich. (verpd) Obwohl der gesetzliche Rahmen schon seit 2001 besteht, nutzen bislang erst etwa ein Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen Zeitwertkonten, um damit Freizeit oder Ruhestand zu finanzieren.Die Materie ist zwar kompliziert, verdient aber mehr Beachtung. Im Gegensatz zu den Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung können Zeitwertkonten den gleichen Zweck erfüllen, sind dabei aber viel flexibler. Davon können sowohl Arbeitnehmer als auch Gesellschafter-Geschäftsführer von Unternehmen profitieren. Besonderer Vorzug ist, dass in nahezu unbegrenzter Höhe Lohn angespart und jederzeit zur Finanzierung von Freizeit verwendet werden kann. Das viel zitierte „Sabbat-Jahr” kommt nach der Erfahrung von Experten in der Praxis allerdings fast nie vor; häufiger wird ein Vorruhestand oder eine Verbesserung der Altersversorgung finanziert. Diese Aspekte gewinnen durch die „Rente mit 67” zunehmend an Bedeutung. Gewinn durch SteuerstundungDer Teil des Bruttolohnes, der in ein Zeitwertkonto umgeleitet wird, braucht zunächst nicht versteuert werden, die Einkommensteuer wird erst dann fällig, wenn das angesparte Vermögen verbraucht wird. Das gleiche gilt bei Arbeitnehmer für die Sozialversicherungs-Beiträge. Dadurch kann je nach persönlichem Steuersatz und Sozialversicherungs-Pflicht ein entsprechend höherer Betrag angespart werden. Das Geld wird zum Beispiel in Investmentfonds investiert. So lässt sich mit gestundeten Abgaben ohne Arbeit Geld verdienen. Lösungen vom Finanzdienstleister und Versicherungs-VermittlerZahlreiche Finanzdienstleister und Versicherungs-Vermittler haben sich inzwischen auf dieses Geschäftsfeld eingestellt und sorgen – teilweise in Kooperation mit Spezialisten – für eine sichere und rentable Abwicklung von Zeitwertkonten. Dort erhält man auch Berechnungsbeispiele, aus denen man erkennt, wie viel man monatlich sparen muss, um ohne Einbußen zum Beispiel ein Jahr eher in Rente gehen zu können. |
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