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Sicher auf dem Eis PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 04 März 2008

Wenn die Seen und Flüsse zufrieren, zieht es nicht nur die Kinder aufs Eis. Wie man einem Einbrechen vorbeugen kann und was zu tun ist, wenn doch ein Malheur passiert.

(verpd) Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen, kalten Wintertag auf der Eisdecke eines Sees einige Runden Schlittschuh zu laufen? Doch Vorsicht, zugefrorene Seen können tückisch sein. Wer jedoch einige Sicherheitstipps beachtet, reduziert das Risiko. Gleiches gilt auch, wenn tatsächlich jemand einbrechen sollte.

Vorsicht ist besonders in den ersten Frosttagen und bei einsetzendem Tauwetter geboten. Denn verhältnismäßig sicher ist eine Eisdecke nach Ansicht von Experten nur, wenn sie mindestens zwölf Zentimeter dick ist.

Gefährlich sind auch dunkle Stellen im Eis sowie Bereiche von Zu- und Abflüssen und Schilfbewuchs. Dort herrscht akute Einbruchgefahr! Ebenso ratsam ist es, nicht allein aufs Eis zu gehen. Auch Hinweis- und Verbotsschilder sollten beachtet werden. Lebensrettend kann es sein, ein Seil dabei zu haben.


Was tun, wenn man selbst ins Eis einbricht?

Die oberste Regel lautet: Wenn es knackt, das Körpergewicht vorsichtig auf eine große Eisfläche verteilen – also flach hinlegen, sofort um Hilfe rufen und eventuell vorsichtig in Bauchlage zum Ufer bewegen.

Wenn das Eis einbricht, muss man erst wieder auf die festen Eisschichten kommen. Wenn man das Ufer erreicht hat, sollte man so schnell wie möglich einen beheizten Raum aufsuchen.

Wie rettet man einen Verunglückten?

Auch hier gilt als erster Grundsatz: Gewicht verteilen. Man sollte sich möglichst nicht ohne Hilfsmittel zur Einbruchstelle begeben. Wenn keine Hilfsmittel vorhanden sind, ist es ratsam, sich auf den Bauch zu legen und dem Verunglückten Äste oder Kleidung entgegenzureichen.

Bei mehreren Helfern kann eine Kette gebildet werden. Alle legen sich auf den Bauch und sichern sich durch eine Leine oder durch Festhalten. Hilfsmittel, die das Gewicht verteilen, können Bretter, Leitern, Bohlen oder Schlitten sein.

Möglichst zügig arbeiten

Bei aller Vorsicht ist jedoch Eile geboten! Der Verunglückte ist sehr schnell abgekühlt, so dass er eventuell selbst nicht mehr mithelfen kann oder gar bewusstlos wird.

Sofort nach der Rettung wärmt man den Verunglückten am besten mit Hilfe von Decken oder trockener Kleidung langsam auf und bringt ihn anschließend in einen beheizten Raum. Zur Vorsicht kann man in jedem Fall auch den Rettungsdienst per Notruf verständigen.

 
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