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Vorsicht bei Wasser und Nebel PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 04 März 2008

Jedes Jahr im Winter ziehen veränderte Witterungs- und Straßenbedingungen unnötige Verkehrsunfälle nach sich. Wie man solchen Schäden vorbeugen kann.

(verpd) Der Winter ist die Zeit unnötiger Verkehrsunfälle. Der beste Schutz gegen Pannen oder gar Unfälle ist eine vorsichtige, vorausschauende Fahrweise. Jeder hat es (irgendwann einmal) gelernt, aber es gerät nur zu gern in Vergessenheit.

Immer wieder wird die nasse Fahrbahn Autofahrern zum Verhängnis. Das Fahrzeug beginnt auf der Wasseroberfläche zu gleiten und lässt sich nicht mehr kontrollieren.

Und trotzdem – das fand das Verkehrstechnische Institut der Deutschen Versicherer heraus – geben deutsche Autofahrer bei Regen erst richtig Gas. Obwohl bei Nässe die Gefahr steigt, mit dem Auto ins Schleudern zu kommen, fahren sie noch schneller oder mindestens genauso schnell wie auf trockener Fahrbahn.

Doppelte Unfallgefahr bei nasser Straße

Spurrillen, ungenügende Querneigung der Straße oder zu glatte Straßenbeläge sind nur schlecht zu erkennen. Rechtzeitig reagieren kann der Fahrer nur bei angemessener Geschwindigkeit.


Sind die Fahrbahnbeläge schlecht und die Straßen nass, dann erhöht sich das Unfallrisiko um mehr als 100 Prozent. Je nach Niederschlagsmenge kann Aquaplaning schon bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h auftreten. Regnet es nachts, ist das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, doppelt so hoch.

Bodenhaftung behalten

Wenn es regnet, sollte man als erstes die Geschwindigkeit drosseln. Ist der Regen so stark, dass gar nichts mehr zu sehen ist, sollte ein Parkplatz oder der Straßenrand angesteuert und der Schauer möglichst abgewartet werden.

„Intelligente" Wechselschilder, die die Geschwindigkeiten – abhängig von der Wetter- und Verkehrslage – vorgeben, sollten dann unbedingt beachtet werden.

Wenn der Wagen ins Schlingern gerät: Sofort auskuppeln, vom Gas gehen und das Lenkrad gerade halten, bis die Räder wieder Fahrbahnkontakt haben.

Bei Nebel Tempo 50

Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern darf die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Als Höchstgeschwindigkeit gilt dann Tempo 50. Gleichzeitig muss der Abstand zum Vordermann verdoppelt werden. Achtung: Bei Missachtung droht ein Bußgeld.

Tipp: Eine gute Orientierung sind die Leitpfosten. Ist nur ein Pfosten zu sehen, beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter. Bei noch schlechterer Sicht: Tempo weiter drosseln.

Besser gesehen werden

Kommen viele Fahrzeuge mit eingeschaltetem Abblendlicht entgegen, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf bevorstehende schlechte Sichtverhältnisse. Dann sollte ebenfalls das Abblendlicht eingeschaltet werden.

Nebel-Zusatzscheinwerfer sind zwar kein vorgeschriebener Teil der Pkw-Beleuchtung, aber durchaus sinnvoll. Behindern Nebel oder Regen die Sicht erheblich, können die Zusatz-Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden und verhelfen dazu, besser gesehen zu werden.

 
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