| Auf die richtigen Reifen kommt es an |
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| Dienstag, 04 März 2008 | |
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Warum Winterpneus in wärmeren Jahreszeiten nichts verloren haben. (verpd) Wer sein Fahrzeug trotz steigender Außentemperaturen nicht von Winter- auf Sommerreifen umrüstet, gefährdet nach Meinung des ADAC nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Der Automobilklub hat untersucht, wie sich Winter- und Ganzjahrespneus auf sommerlichen Straßen verhalten. Verlängerung des AnhaltewegesDas Ergebnis: Winterreifen sind zwar auf Eis und Schnee die erste Wahl. Denn hier wird der Bremsweg im Vergleich zu Sommerreifen um das Fünf- bis Sechsfache verkürzt. Bei ansteigenden Temperaturen büßen Winter- und auch die beliebten Ganzjahrespneus mit guten Wintereigenschaften aber deutlich an Leistung ein. So erhöht sich zum Beispiel der Anhalteweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf trockener Fahrbahn mit neuen Winterreifen um bis zu 16 Meter. Sind die Winterpneus älter, so ist auch der Bremsweg auf nassen Fahrbahnen länger als bei Sommerreifen Instabil und teuerAber auch die Fahrbahnhaftung (Grip) lässt bei höheren Temperaturen schnell nach. Wird das Fahrzeug beladen, verschlechtert sich laut ADAC außerdem die Fahrstabilität. Auch wirtschaftlich rechnet es sich nicht, Winterpneus bei steigenden Temperaturen weiter zu benutzen. Denn je nach Asphalttemperatur ist nach Angaben des Automobilklubs mit einem deutlich höheren Verschleiß als bei Sommerreifen zu rechnen. |
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