| Risiko Altersarmut wird unterschätzt |
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| News - Neues aus der Versicherungswelt | |||
| Montag, 16 Juli 2007 | |||
Die anhaltende Diskussion über die Altersvorsorge zeigt zwar Wirkung, aber die individuelle Lage wird häufig verkannt.(verpd) Dass die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung im Alter kein gutes Auskommen mehr sichern, ist nach Einschätzung von 90 Prozent der Deutschen Fakt. Für sich selbst sehen die Menschen aber die Lage weit weniger dramatisch. Das zeigt eine im Auftrag des Bankenverbands vorgenommenen Meinungsumfrage. Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass das individuelle Rentenproblem von Vielen noch unterschätzt wird. Befragt wurden vom Mannheimer Ipos-Institut rund 1.000 erwachsene Deutsche. Zukunftsprobleme werden verdrängtFremd- und Selbstwahrnehmung gehen den Umfrageergebnissen zufolge deutlich auseinander. Für sich selbst sehen gut 30 Prozent keine Probleme auf sich zukommen, wenn sie an ihre Rente und finanzielle Situation im Alter denken. Entsprechend haben auch nur drei von zehn Erwerbsfähigen die Absicht, ihre Vorsorge künftig aufzustocken. Von den annähernd 70 Prozent der Befragten, die dies nicht planen, glaube knapp die Hälfte, sie hätten bereits genug vorgesorgt, heißt es in der Auswertung. Versorgungsquellen im Alter nehmen zuAuch wenn noch erheblicher Aufklärungsbedarf besteht, ist doch die klare Tendenz erkennbar, die Altervorsorge auf mehrere Säulen zu stellen.
Künftige Rentner-Generationen werden ihr Alterseinkommen aus einer größeren Zahl unterschiedlicher Versorgungsquellen beziehen als die heutige. Den Ergebnissen zufolge belegt dies, dass unter den „Noch-Nicht“-Rentnern 53 Prozent über eine private Rentenversicherung und 30 Prozent über Wertpapierbesitz verfügen. Bei Rentnern liegen die Prozentsätze bei acht und 17 Prozent. Studie: Weitergehende Anstrengungen notwendigIn den meisten Fällen reiche aber auch der größere Umfang an Vorsorgemaßnahmen nicht aus, um den zukünftigen demografisch bedingten Rückgang der Zahlungen aus der gesetzlichen Rente auszugleichen, heißt es in der Ergebnisanalyse. Die monatlichen Altersvorsorge-Aufwendungen von durchschnittlich 185 Euro pro Haushalt seien deutlich zu gering. Ein Versicherungs- oder Finanzfachmann kann Verbrauchern helfen, die individuell passenden Vorsorgeprodukte zu finden – um den Lebensabend ohne finanzielle Sorgen verbringen zu können. |
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