| Trügerische Kaufempfehlung |
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| News - Computer und Internet | |
| Mittwoch, 11 Juli 2007 | |
Mit einer neuen Welle dubioser E-Mails versuchen Spekulanten die Kurse wertloser Aktien in die Höhe zu treiben, um so Gewinne einzustreichen.(verpd) Das Sicherheitsunternehmen Avira warnt vor einer neuen Form sogenannten Aktien-Spams, mit der Betrüger derzeit schnelles Geld am Aktienmarkt machen wollen. Das Prinzip des Aktien-Spams funktioniert folgendermaßen: Mit massenhaft versandten E-Mails versuchen dubiose Gestalten, die Empfänger dazu zu bewegen, Aktien eines bestimmten Unternehmens zu erwerben. Kauf wertloser AktienDabei handelt es sich in der Regel um Aktien kleinerer, unbekannter Firmen, denen von den Versendern der E-Mails zum Beispiel wegen einer angeblich neuen Erfindung hohe Kurssteigerungen vorausgesagt werden. Denn gerade bei solchen Unternehmen könnten bereits mit kleineren Kauf- beziehungsweise Verkaufszahlen größere Kursschwankungen erzeugt werden. Kurz vor Versand der Mails kaufen die Absender selber Aktien der empfohlenen Firma, um sie bei steigenden Kursen aufgrund der gesteigerten Nachfrage der Mail-Empfänger gleich wieder zu verkaufen. Die Dummen sind die AnlegerNach einer Untersuchung von Wissenschaftlern der Oxford-Universität steigen die Kurse solcher Aktien kurz nach dem Mail-Versand um immerhin durchschnittlich fünf bis sechs Prozent, um dann allerdings in den Folgetagen um durchschnittlich acht Prozent zu fallen. Die Dummen bei diesem Handel sind die Anleger, die auf den vorgeblichen Expertentipp hereingefallen sind und danach auf mehr oder weniger wertlosen Aktien sitzen bleiben. Ab in den PapierkorbDie vorgeblichen Börsenbriefe sind grafisch aufwendig in Form eines Newsletters gestaltet und geben so wenig Veranlassung zu Argwohn. Da die Betreffzeile der Mail den Namen des Empfängers enthält, kann dieser leicht glauben, dass die Aktienempfehlung speziell an ihn gerichtet ist. Doch weit gefehlt. Mit dem ganzen Aufwand sollen laut Avira nur die tatsächlichen Absichten der Absender verschleiert und Spam-Filter ausgetrickst werden. Es wird dringend empfohlen, derartige E-Mails umgehend in den Papierkorb zu befördern und keinesfalls der Kaufempfehlung zu folgen. |
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