| Patienten teilen die Befürchtungen der Ärzte |
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| Montag, 24 April 2006 | |
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In ihrer Kritik an der geplanten Bonus-Malus-Regelung haben niedergelassene Ärzte Patienten- und Verbraucherverbände an ihrer Seite. Auch sie warnen die Parlamentarier vor den Folgen des Gesetzentwurf zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG), das morgen im Bundestag verabschiedet werden soll: Die Vorgaben, die dem Arzt für seine Therapie gemacht werden sollen, grenze teure Patienten und vor allem Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten von der individuellen, dem Einzelfall angemessenen Versorgung aus. Auch sonst hat sich für Ärzte nichts geändert, sie sollen weiterhin mit Honorareinbußen bestraft werden, wenn sie nach medizinischen Notwendigkeiten und nicht nach staatlichen Verordnungsvorgaben verschreiben. Ein Versorgungsproblem erwarten Patientenverbände und Verbraucherschützer auch von der geplanten starken Absenkung der Festbeträge für Arzneien. Sogar die Krankenkassen warnen, dass ab dem 1. Juni jedes zweite Arzneimittel in den betroffenen Segmenten für die Patienten nur noch um den Preis einer Extra-Zuzahlung zu bekommen ist.
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