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So sparen die Deutschen für das Alter PDF Drucken E-Mail
News - Neues aus der Versicherungswelt
Montag, 02 Juli 2007

Nach welchen Kriterien private Vorsorgemaßnahmen ausgewählt werden, zeigt eine aktuelle Umfrage.

(verpd) Die Sparneigung der Bürger hängt vom Einkommen, Bildungsgrad, Alter und Geschlecht sowie der familiären Situation ab. Gleiches gilt auch für die Schwerpunkte, nach denen bestimmte Produkte ausgewählt werden.

Das zeigt die Umfrage zum Thema „Sparen für die Altersvorsorge“, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag eines Finanzdienstleisters und des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung unter 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren durchführte.

45,4 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihrer Ansicht nach für die Altersvorsorge ausreichend vorsorgen. Mit einem Verhältnis von gut 48 zu 42 Prozent dominieren hier die Männer. Sie stellen allerdings auch die größere Gruppe derjenigen, die wissen, dass sie zu wenig tun. Dessen waren sich 19,1 Prozent der Frauen und 21,2 Prozent der Männer sicher.

Alter und Haushaltsgröße entscheidend

Die Gewissheit, ausreichend vorzusorgen, ist offensichtlich bei den 36- bis 50-Jährigen am größten, während sie mit steigendem Alter wieder abnimmt. Knapp zwei Drittel der mittleren Jahrgänge, aber nur rund jeder Dritte der Älteren ist sich hier sicher. Dagegen macht gut ein Fünftel der 16- bis 35-Jährigen bisher noch gar nichts für die Altersvorsorge.

Auch die Haushaltsgröße bestimmt das Interesse an der privaten Altersvorsorge – mit knapp 57 Prozent liegen hier die Drei-Personen-Haushalte deutlich an der Spitze.


Einkommen bestimmt Vorsorgeverhalten

Die Umfrage brachte weitere Faktoren ans Licht, die zu einer ausreichenden Altersvorsorge führen: die steigende Höhe des Einkommens und ob der Betreffende selbst erwerbstätig ist. Je höher das Einkommen ist, umso größeres Gewicht wird der Sicherheit der Kapitalanlage beigemessen, während bei niedrigeren Einkommen die jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals im Vordergrund steht.

Die wichtigsten Aspekte bei der Altersvorsorge sind für die meisten eine lebenslange Rentenzahlung, Sicherheit der Kapitalanlage und Absicherung der Hinterbliebenen.

Dabei setzen Männer vor allem auf den Sicherheitsaspekt, während für Frauen auch die jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals wichtig ist.

Jüngere Menschen wollen alles

Am anspruchsvollsten sind die Jahrgänge zwischen 16 und 35 Jahren und diejenigen, die in Drei-Personen-Haushalten leben – also in der Regel junge Familien. Ihnen sind alle Anforderungen, die an eine private Altersvorsorge gestellt werden, besonders wichtig.

Diese soll sowohl eine lebenslange Rentenzahlung garantieren, sicher sein, die Hinterbliebenen absichern, jederzeit verfügbares Kapital und eine hohe Rendite bieten sowie Hartz-IV-sicher sein. Dafür stellen sie aber auch die größte Gruppe derjenigen, die pro Monat über 200 Euro für die Altersvorsorge zurücklegen.

 
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