| Nachholbedarf bei kleinen Unternehmen |
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| News - Neues aus der Versicherungswelt | |||
| Montag, 02 Juli 2007 | |||
Der bAV-Report von Psychonomics zeigt, dass sich betriebliche Vorsorgeverträge besonders in Großunternehmen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Worauf Arbeitnehmer und Unternehmen bei der Auswahl achten.(verpd) 78 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben derzeit Zugang zu einer betrieblichen Altersversorgung (bAV), wie der aktuelle bAV-Report des Marktforschungs-Instituts Psychonomics zeigt. In 59 Prozent der deutschen Unternehmen wird mindestens eine Durchführungsform der betrieblichen Altersversorgung angeboten. Da vor allem Großunternehmen mit gutem Beispiel und solchen Angeboten vorangehen, erreichen diese Unternehmen 78 Prozent der Beschäftigten. Nachholbedarf bei den kleineren UnternehmenDie Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern haben nahezu zu 100 Prozent Zugang zu einer Versorgung über den Arbeitgeber. Der große Nachholbedarf besteht bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Neun Prozent wollen bAV einführenFast jeder zehnte Betrieb, der bisher noch keine bAV im Angebot hat, will diese konkret einführen. Weitere zwölf Prozent sind in dieser Hinsicht zumindest unentschlossen. Potenzial liegt auch bei den Unternehmen, die bereits eine bAV anbieten. Allein durch Mitarbeiterwechsel und -anbau sind Neuverträge zu erwarten. Und elf Prozent der befragten Unternehmen hätten vor, ihr bAV-Angebot auszuweiten. Pensionskasse führtAm beliebtesten sei bei den Unternehmen unverändert die Pensionskasse. Zwar sei der Verwaltungsaufwand nicht optimal, aber Transparenz und Rendite werden von den Befragten gelobt. Aus Arbeitnehmersicht ist allerdings eher die Direktversicherung der Favorit. Vor allem die Möglichkeiten zur Beitragsfreistellung und zur Wahl zwischen einer Auszahlung als Einmalkapital oder als Rente werden geschätzt.
Nach der Verbreitung dominiert die Pensionskasse mit 42 Prozent derzeit noch die Direktversicherung mit 34 Prozent. |
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