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Riester-Fonds weiterhin stark nachgefragt PDF Drucken E-Mail
News - Neues aus der Versicherungswelt
Freitag, 29 Juni 2007

Immer mehr Deutsche nutzen fondsbasierte Policen für die staatlich geförderte Altersvorsorge. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Branchenverbandes BVI.

(verpd) Zwischen Januar und März 2007 wurden fast 115.000 neue Riester-Fonds-Verträge verkauft. Das entspricht einem Bestandswachstum von knapp zehn Prozent auf insgesamt rund 1,35 Millionen Verträgen, wie die Quartalszahlen des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI) zeigen.

Im ersten Quartal konnten die im BVI organisierten Investmentgesellschaften den Abschluss von 114.953 neuen fondsgebundenen Riester-Verträgen verzeichnen.

Insgesamt kommt der Branchenverband auf einen Bestand von 1.346.407 Verträgen zum Stichtag 31. März 2007.


Zahl der Neuverträge auf Vorjahresniveau

Der Zuwachs liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau, wenn man sich die Entwicklung nach Stückzahl anschaut.

Im Vergleich zum Bestand aus dem jeweiligen Vorquartal beträgt die Wachstumsrate in den ersten drei Monaten dieses Jahres 9,3 Prozent. Das ist die zweitbeste Zuwachsrate in einem ersten Quartal nach 2006, als diese mit knapp 20 Prozent mehr als doppelt so groß ausgefallen war.

Auf Jahressicht verdoppelt

Innerhalb der letzten zwölf Monate hat sich der Bestand damit verdoppelt und auf 24 Monate gesehen sogar vervierfacht, teilt der BVI mit.

Den Erfolg der Riester-Fonds sieht die Investmentbranche darin begründet, dass die zertifizierten Riester-Fonds „ein Höchstmaß an Sicherheit“ und „gleichzeitig besonders hohe Renditeaussichten“ bieten.

So funktioniert das Riestern

Bei der Riester-Rente beteiligt sich der Staat an der Vorsorge. Momentan gibt es für jeden Riester-Sparer eine sogenannte Grundzulage von 114 Euro im Jahr. Für jeden kindergeldberechtigten Sprössling gibt es noch einmal 138 Euro pro Jahr dazu – und bis zu 1.575 Euro sind im Jahr steuerlich absetzbar.

Man muss allerdings mindestens drei Prozent des Vorjahreseinkommens einzahlen, um in den Genuss der vollen Förderung zu kommen. Für den Eigenbeitrag hat der Gesetzgeber eine Untergrenze von 60 Euro im Jahr oder fünf Euro im Monat festgelegt.

Ab 2008 gibt es noch mehr Geld vom Staat. Denn dann wird die Grundzulage auf 154 Euro erhöht, und die Kinderzulage auf 185 Euro. Steuerlich kann man dann sogar 2.100 Euro gelten machen – für die volle Förderung müssen vier Prozent des Vorjahreseinkommens investiert werden.

 
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