| Wenn Schuldner nicht zahlen (können) |
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| News - Neues aus der Versicherungswelt | |
| Montag, 18 Juni 2007 | |
Unternehmer gewähren ihren Kunden oft Kredit, wenn sie Waren liefern oder Dienstleistungen erbringen. Bei Zahlungsunfähigkeit kann ohne eine passende Versicherung schnell die Insolvenz drohen.(verpd) Lieferantenkredite haben in Deutschland jährlich ein Volumen von mehreren hundert Milliarden Euro – und bewegen sich damit in etwa der gleichen Größenordnung wie Banken mit kurzfristigen Krediten. Nur mit einer Versicherung kann sich der Unternehmer vor Forderungsausfällen wirksam schützen. Aufgrund vielfältiger Verflechtungen innerhalb der Wirtschaft kann auf diese Art selbst ein gesundes Unternehmen durch Zahlungsausfälle unverschuldet in eigene Zahlungs-Schwierigkeiten geraten. Schutz bei Zahlungsverzug und -unfähigkeitSchutz für solche Fälle bietet die Forderungsausfall-Versicherung. Sie ist eine Warenkredit-Versicherung und tritt ein bei Forderungsausfällen aus Warenlieferungen sowie Werk- und Dienstleistungen im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers. Neben der klassischen Zahlungsunfähigkeit ist häufig auch der so genannte Nichtzahlungs-Tatbestand mit abgesichert, also ein Zahlungsverzug von in der Regel mehr als zwei Monaten. Versicherungsschutz nach Maß schneidernÜblich in der Forderungsausfall-Versicherung sind ein Selbstbehalt sowie eine Jahreshöchstentschädigung. Die zu wählende Versicherungssumme richtet sich im Wesentlichen nach dem Wert der Warenlieferung oder der erbrachten Dienstleistung. Um ein maßgeschneidertes Konzept zu bekommen, sollten sich Unternehmer von einem Versicherungsfachmann beraten lassen. |
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