| Sind Männer die besseren Kassenwarte? |
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| Dienstag, 12 Juni 2007 | |
Wie sich die Vorstellungen und die konkrete Umsetzung von privaten Vorsorgemaßnahmen zwischen den Geschlechtern unterscheiden, zeigt eine aktuelle Umfrage.Die Zeiten, in denen Finanzplanung und Altersvorsorge reine „Männersache” waren, scheinen vorbei zu sein, wie eine aktuelle Umfrage eines Finanzdienstleisters ergeben hat. Diese wurde vom Meinungsforschungs-Institut TNS Infratest unter gut 1.500 Bundesbürgern ab 14 Jahren durchgeführt. Frauen sind anspruchsvollerInsgesamt erweisen sich die Frauen mit Blick auf die verschiedenen Vorsorgeprodukte aber als anspruchsvoller und legen auch deutlich mehr Wert auf eine kompetente Beratung. Dass hohe weibliche Interesse liegt nach Einschätzung von Vorsorge-Experten unter anderem auch daran, dass diese häufig kürzere Lebensarbeitszeiten, jedoch eine längere Lebenserwartung haben als Männer. Frauen sind ein wenig interessierterSogar mehr Frauen als Männer beschäftigen sich mit der privaten Altersvorsorge, nämlich 52 Prozent zu 49 Prozent. Und die meisten tun auch etwas: 69 Prozent der Damen und 70 Prozent der Herren. Damen sorgen also fast ebenso häufig zusätzlich privat oder betrieblich für später vor. Nur sechs Prozent der Frauen – fünf Prozent der Männer – vertrauen allein auf die gesetzliche Rente. Anlagepräferenzen kaum unterschiedlichBei den Vorsorgemaßnahmen unterscheiden sich die Vorlieben kaum. Eine klassische Lebensversicherung besitzen 45 Prozent der männlichen und 46 Prozent der weiblichen Bevölkerung, so ein weiteres Umfrageergebnis. Bei der Rentenversicherung haben die Männer mit 29 Prozent leicht die Nase vorn. Die Frauen kommen hier auf 27 Prozent. Bei Sparbuch lauten die Zahlen 24 Prozent (Herren) und 27 Prozent (Damen). Ein Unterschied zeigt sich nur beim Investmentfonds-Besitz: Hier punkten die männlichen Deutschen mit 13, bei den weiblichen sind es mit sieben Prozent nur etwa die Hälfte. |
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