| Weniger Unfälle ohne Alkohol |
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| Dienstag, 12 Juni 2007 | |
Die deutschen Versicherer begrüßen das jüngst politisch beschlossene Alkoholverbot für junge Fahrer, betrachten es aber durchaus zwiespältig.(verpd) Kürzlich hat der Bundestag ein absolutes Alkoholverbot für junge Fahrer unter 21 Jahren und Fahranfänger während der Probezeit verabschiedet. Das ist nach Ansicht des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) genau „der richtige Schritt“, um die Unfallzahlen junger Fahrer zu verringen. Die deutschen Versicherer rechnen durch das Alkoholverbot mit einem Rückgang der schweren Unfälle mit Schwerverletzten und Toten. „Das Gesetz wird Wirkung haben, da Alkohol die Neigung junger Fahrer zur Selbstüberschätzung noch steigert und dies zusammen mit der Unerfahrenheit zu kritischen Situationen führt“, ist Siegfried Brockmann überzeugt, Leiter der GDV-Unfallforschung. Eventuelle AusweitungTrotzdem betrachten die deutschen Versicherer dieses Alkoholverbot mit zwiespältigen Gefühlen. Zwar sind an etwa jedem siebten Unfall mit Personenschäden 18- bis 21-jährige Autofahrer beteiligt. Diese Quote ist in der Altersgruppe zwischen 21 und 25 Jahren jedoch noch höher: Autofahrer in diesem Alter sind nämlich sogar in mehr als jedem sechsten solcher Unfälle involviert. Zwar nehme die Zahl der alkoholbedingten Unfälle bei älteren Fahrern ab, dafür sei die Blutalkoholkonzentration jedoch oft höher. Deshalb muss man nach Einschätzung des GDV die Unfallentwicklung in den kommenden Jahren sorgfältig beobachten. Unter Umständen sei dann „auch die Gruppe der bis 25-jährigen Fahrer in das Alkoholverbot am Steuer“ mit einzubeziehen. |
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