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Montag, 24 April 2006 |
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Nach jahrelangem Tauziehen will sich die Europäische Union Ende März auf die Einführung eines EU-Führerscheins einigen. Deutschland hat seinen Widerstand gegen die einheitliche Fahrerlaubnis aufgegeben. Die nunmehr vorgesehenen Übergangsfristen für den Umtausch alter Führerscheine und die Gültigkeit der neuen Papiere von bis zu 15 Jahren sind für Berlin akzeptabel, verlautete nach einer Sitzung der 25 EU-Staaten zur Vorbereitung des nächsten EU-Verkehrsministerrats. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will mit dem EU-Führerschein gegen den in Deutschland verbreiteten Missbrauch von Pkw-Führerscheinen vor allem aus Polen vorgehen. Deshalb wird er der Einführung eines einheitlichen EU-Führerscheins und gleicher Ausstellungsformalitäten am 27. März zustimmen.
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