| Nach welchen Kriterien Damen vorsorgen |
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| Sonntag, 18 Juni 2006 | |
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Frauen nutzen ihr erhebliches und steigendes wirtschaftliches Potenzial anders als Männer. Doch das ist nicht in allen Belangen zu ihrem Vorteil. Frauen setzen bei Finanzprodukten andere Prioritäten als Männer, so die Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting (SMC) in einer Pressemeldung. Für Frauen ständen die Kinder und deren Unterhalt sowie Ausbildung im Mittelpunkt, während Männer primär an Alter, Berufsunfähigkeit und Tod dächten. Sicherheit im VordergrundWichtigste Kriterien für die Frauen seien „eine hohe Verfügbarkeit des Geldes, Flexibilität und vor allem Sicherheit“, und nicht das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder die mögliche Schwankungsbreite, wie es bei Männern der Fall sei. Denn das Ersparte solle vorrangig als Reserve für unvorhergesehene finanzielle Belastungen bereitstehen – erst in zweiter Linie stehe der Versuch, „das Erreichte zu vervielfachen.“ 500 Euro RentenlückeDa viele Produkte an diesem Bedarf vorbeigingen, drohe nach Angaben von SMC jeder vierten Frau zwischen 30 und 59 eine „Versorgungslücke von monatlich rund 500 Euro“ im Rentenalter. Doch das sei nach Angaben von SMC nicht der einzige Grund: Oftmals fehle es auch an Interesse oder die Notwendigkeit der privaten Vorsorge werde nicht erkannt. |
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